Pauline Reusch geb. Wöllner, Stifterin
Entstanden ist das Wöllner-Stift aus aktiver christlicher Nächstenliebe. Ein Gedanke, der den Geist des Hauses und das Handeln der im Wöllner-Stift tätigen Menschen bis heute prägt.
Ein Armen- und Krankenhaus war es ursprünglich, gebaut um die Jahrhundertwende, initiiert und gestiftet von Pauline Reusch, geborene Wöllner, im Gedenken an ihren Vater, den Kölner Fabrikbesitzer Dr. chem. Christian Wöllner. Damals schloss das in Hoffnungsthal errichtete Haus eine große Lücke im Versorgungsbereich der Gemeinde – und darüber hinaus.
Erst rund 50 Jahre später – nämlich 1956 – wurde das Wöllner-Stift in ein Altenheim umgewandelt. Die Unfallstation und die Entbindungsstation existierten zunächst weiter. Die Idee des Altenheims stammte von Friedrich Gerhard Venderbosch, dem damaligen evangelischen Pfarrer der Gemeinde Volberg und Vorstandsvorsitzenden des Wöllner-Stifts. So wurde am 10. Januar 1956 der Verein „Altersheim Wöllner-Stift e.V.“ gegründet. Das Haus wurde erweitert und umgebaut. Mitte Februar des Jahres 1958 war das Altenheim mit Pflegeheim für 120 Bewohner bezugsfertig. Im Jahre 1985 wurde das Wöllner-Stift nochmals erweitert und bietet seither 180 Menschen ein neues Zuhause. Seit dem 01.01.2005 hat die neu gegründete Alten- und Pflegeheim Wöllner-Stift gGmbH die Betriebsführung übernommen.
Das Wöllner-Stift ist dem Diakonischen Werk der evangelischen Kirche im Rheinland angeschlossen. Als moderne Einrichtung der Altenhilfe – in vier Wohnbereiche sowie die Funktionsbereiche Verwaltung, Küche, Hauswirtschaft mit eigener Wäscherei und Haustechnik gegliedert – ist das Haus zu einer festen Institution der Stadt Rösrath und weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt geworden.

