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Berichte - Presse

Golfen und Gutes tun
ksta.de, Von Malte Ewert, 20.05.09

Zum dritten Mal treffen sich 500 Golfspieler aus dem ganzen Land zu den „Rhein-Berg Masters“ - auf vier verschiedenen Golfplätzen. Als Pokal winkt etwas typisch Bergisches: die Dröppelmina.

Rhein-Berg - Ein sportliches und ein gesellschaftliches Ereignis gleichermaßen soll die Neuauflage der Turnierserie auf den Golfplätzen im Kreis werden. Der Kreis möchte einerseits die bergische Landschaft (inklusive der Golfplätze) präsentieren, andererseits aber auch etwas für einen guten Zweck tun: Der Erlös des Golfturniers geht diesmal an zwei Senioreneinrichtungen - an den Förderverein Wöllner-Stift in Rösrath und ans Luchtenberg-Richartz-Heim in Burscheid.



Das Rhein-Berg Masters ist für den 16. und den 22. August eingeplant. Zunächst werden die Golfspieler auf vier verschiedenen Anlagen eine Vorrunde bestreiten. Die Golfclubs Am Lüderich, Dreibäumen, Kürten und Georghausen sind die Gastgeber. Die besten Spieler qualifizieren sich dann für das große Finale beim Golfclub Kürten am darauf folgenden Samstag. Im Anschluss steigt im Bergisch Gladbacher „Mediterana“ wieder die große Players Night mit Live-Musik, kulinarischen Leckerbissen und der Ehrung der Champions.

„Wir werden allen Teilnehmern erneut eine unvergessliche Zeit auf und abseits der Greens bieten“, verspricht Landrat Rolf Menzel. Er geht davon aus, dass die Mitwirkenden und ihr Anhang den Kreis in so guter Erinnerung behalten werden, dass auch ein gewisser Werbeeffekt eintritt. Deshalb gibt es als Siegertrophäe auch nicht einen der üblichen Pokale, sondern eine typisch bergische Dröppelmina. Menzel: „Dieser Pokal ist zwar noch nicht ganz so berühmt wie die legendäre Kanne der renommierten British Open, aber doch auf dem besten Wege dahin.“ Die Teilnehmer, die sich per Internet anmelden können, zahlen eine Anmeldegebühr.

Verbunden ist das Golfturnier mit viel Kultur und einigen Ausflügen. Auch die Sterne-Restaurants im Kreis freuen sich auf die Teilnehmer. Der Charity-Gedanke hinter der Veranstaltung hat bisher schon 50 000 Euro für soziale Projekte eingebracht. „Uns ist es ganz wichtig, mit der Rhein-Berg Masters Dinge zu ermöglichen, die sonst nicht machbar wären“, sagt der Landrat. In den vergangenen Jahren wurden die Jugendhilfe Bergisch Land, das Kinderheim Overath und das Wohnhaus für Menschen mit Behinderung bedacht. Diesmal sind die Senioren an der Reihe. Unterstützt wird die Aktion wieder von zahlreichen Sponsoren wie dem Mediterana, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, der Kreissparkasse und einer Reihe von Firmen aus dem Kreis.

www.rhein-berg-masters.de





Das neue Gesicht des Wöllner-Stift

Die neue Fassade des Wöllner-Stift im Mai 2009.






Presseberichte zur Einweihung von Haus Pauline neu am 16.01.2009

Artikel Bergische Landeszeitung vom 17.01.2009

Artikel Kölner Stadtanzeiger vom 19.01.2009

Artikel Bergisches Handelsblatt vom 28.01.2009

Artikel Rundblick Rösrath vom 30.01.2009




Führungswechsel im Wöllner-Stift e.V.
Fertigstellung des Neubaus „ Haus Pauline“ für Anfang des Jahres 2009 erwartet

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Alten- und Pflegeheim Wöllner-Stift e.V. am 19.11.2008 standen Neuwahlen des Beirates an. Zuvor wurden die Anwesenden über die aktuelle Aktivitäten und Ereignisse seitens des Vorstandes und der Geschäftsführung informiert. Ein Schwerpunkt war in die­sem Zusammenhang der Be­richt über den Verlauf und die geplante Fertigstellung des Neubaus, welcher im Erdgeschoss den Haupteingang mit Foyer und Empfang sowie den Gastronomiebereich und in den drei Oberge­schossen 51 Einzelzimmer (stati­onäre Pflege) umfasst. Im Januar 2009 soll dieser Bauabschnitt fertig gestellt sein und seiner Be­stimmung übergeben werden.

Nach der Entlastung des Vorstandes wurden zwei langjährige Vorstandsmitglieder und Vorstandsvorsitzende verabschiedet. Herr Peter Fieroh, Urgestein des Wöllner-Stifts nach 32 Jahren als Heimleiter und Vorstandsvorsitzender, und Herr Rechtsanwalt Rainer Mauer beendeten aus Altersgründen Ihre Vorstandstätigkeiten. Beiden wurde herzlich für Ihren Einsatz und Ihr Enga­gement gedankt. Als Mitglieder des Vereins werden Sie weiterhin mit dem Herzen dabei bleiben. Anschließend wurden aus den Reihen des neu gewählten Beirates die Herren Hans-Dieter Porten und Pfr. i. R. Kurt Röhrig in den Vorstand gewählt.

In der konstituierenden Vorstandssitzung am 27.11.2008 wurde Pfr. i. R. Kurt Röh­rig zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Des Weiteren gehören dem Vorstand Frau Irmhild Schürhoff als stellvertretende Vorsitzende und die Herren Hans-Dieter Porten, Dr. Armin Wagner und Pfr. Tho­mas Rusch an.



Berufsbild Altenpflege - Berufsmesse an der Integrierten Gesamtschule Paffrath (igp)

Die Jahrgänge 9 und 10 der igp konnten sich am Donnerstag den 29.11.2007 über Berufe in der stationären Altenpflege informieren. Von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedener Altenpflegeinrichtungen des Rheinisch Bergischen Kreises (u.a. dem Alten- und Pflegeheim Wöllner-Stift gGmbH) wurden vier Stationen aufgebaut, die den Schülerinnen und Schüler der IGP Berufe in der stationären Altenpflege näher brachten.

Sie lernten die relevanten Arbeitsbereiche kennen, die Arbeitsorte, die Aufstiegsmöglichkeiten, die bereits in der Ausbildung guten Verdienstmöglichkeiten, den Schichtdienst und damit die Möglichkeit, die Arbeitszeiten zu flexibilisieren. Der theoretischen Block zum Thema Ausbildung zur/zum ex. Altenpflegerin/Altenpfleger wurde durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wöllner-Stifts (Frau Rhode, ex. Altenpflegerin, Frau Schmerbeck, ex. Altenpflegerin und Praxisanleiterin, Herrn Oberscheid, Qualitätsbeauftragter, Herrn Gheno, Geschäftsführer) und des AWO-Seniorenheims Saaler Mühle (Herrn Künkler, Heimleiter) gestaltet.

Auf der Homepage des igp finden Sie u.a. Fotos von der Veranstaltung.





„Achten auf nonverbale Warnsignale“
Artikel Kölner-Stadt-Anzeiger 07.08.07, 17:40h

Sonja Zieboll, Pflegedienstleiterin im Wöllner-Stift, über Biografie-Arbeit und Pflege-Alltag in dem Rösrather Seniorenheim.

KÖLNER STADT-ANZEIGER: In der Diskussion um den Umgang mit traumatisierten Senioren fällt oft das Stichwort Biografie-Arbeit. Was ist darunter zu verstehen?

SONJA ZIEBOLL: Jeder, der bei uns einziehen möchte, erhält einen Biografie-Bogen. Darin wird er beziehungsweise werden seine Angehörigen gefragt, was seine Lieblingsspeisen und Tag- und Nachtrhythmen sind. Beruf, Hobbys, Ehrenämter und die Zahl der Kinder werden abgefragt, aber auch einschneidende Erlebnisse. Wir weisen allerdings darauf hin, dass jeder nur so viel offen legen soll, wie er will. Niemand soll sich ausgezogen fühlen.

Was heißt Biografie-Arbeit noch?

ZIEBOLL: Die eigentliche Biografie-Arbeit ist Vertrauenssache und Beziehungsarbeit und entwickelt sich aus den Gesprächen zwischen Pflegern und Bewohnern. Gerade in der täglichen Grundpflege erfahren unsere Mitarbeiter sehr viel von den alten Menschen. Wichtige Daten, die alle Kollegen wissen sollten, werden dann in die Pflegedokumentation aufgenommen.

Bleibt für solche Gespräche zwischen Waschen, Anziehen und Bettenmachen überhaupt Zeit?

ZIEBOLL: Ja, denn während ich einen Menschen pflege, kann ich schweigen oder mich mit ihm unterhalten. Letzteres kostet doch nicht mehr Zeit. Ich kann auch von mir selbst erzählen, das ist oft ein guter Einstieg. Bei der Grundpflege kommt man den Bewohnern ohnehin sehr nahe. Da wirkt ein gutes Gespräch entspannend.

Wie reagieren Sie konkret, wenn ein Bewohner von traumatischen Erlebnissen belastet ist?

ZIEBOLL: Wenn eine Dame zum Beispiel sagt, dass sie nicht von einem Mann gepflegt werden will, nehmen wir darauf natürlich Rücksicht. Unabhängig davon, ob der Grund eine erlittene Vergewaltigung oder einfach Schamempfinden ist. Bei demenziell veränderten Menschen achten wir besonders auf nonverbale Warnsignale wie ängstliches oder abwehrendes Verhalten.

Der Umgang mit traumatisierten Menschen kann belastend sein. Wie gehen Sie im Team damit um?

ZIEBOLL: Wir haben alle drei bis vier Wochen Fallbesprechungen, die durch eine Psychologin begleitet werden. Darin wird die Situation des Bewohners, aber auch die der Angehörigen und der Pfleger besprochen. An den Sitzungen nimmt immer ein wechselnder Mitarbeiterkreis teil, ebenfalls Ehrenamtler. Außerdem bieten wir regelmäßig Fortbildungen auch zu psychosozialen Themen an.

Das Gespräch führte Michaela Paus.

Hier finden Sie den Bericht auf ksta.de








10 Jahre geprüfte Qualität im Alten- und Pflegeheim Wöllner-Stift
von Oliver Oberscheid, Presseartikel 02.08.2007

Mit Erfolg hat das Wöllner-Stift in Rösrath-Hoffnungsthal zum wiederholten Male seine Arbeitsabläufe und Organisationsstrukturen nach der allgemein gültigen internationalen Norm DIN EN ISO 9001:2000 durch das unabhängige Institut EQ-Zert überprüfen lassen.

Der Aufbau des Qualitätsmanagementsystems im Wöllner-Stift erfolgte bereits im Jahr 1997 und wurde noch im gleichen Jahr mit der ersten Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen. Seit dem wird das QM-System jedes Jahr im Rahmen eines eintägigen Audits durch die Fa. EQ-Zert überwacht. Alle drei Jahre müssen die Grundlagen für die Zertifizierung im Rahmen eines umfangreicheren Audits neu nachgewiesen werden.

In diesem Jahr fand dieses Zertifizierungsaudit im Mai statt. Innerhalb von anderthalb Tagen überprüften zwei unabhängige Auditorinnen die Einrichtung. Neben dem Kerngeschäft, der Betreuung und Pflege der im Wöllner-Stift lebenden Bewohnerinnen und Bewohner wurden die Bereiche Küche, Hauswirtschaft, Haustechnik und Verwaltung unter die Lupe genommen. Im Juni folgte die schriftliche Bestätigung der Re-Zertifizierung durch das Zertifizierungsinstitut und die Aushändigung des neuen Zertifikats.


Der Qualitätsbeauftragte Oliver Oberscheid (rechts) überreicht das Zertifikat an Franz Gheno, Geschäftsführer (links) und Sonja Zieboll, Pflegedienstleiterin der Wöllner-Stift gGmbH.









Kölner-Stadtanzeiger, 19. April 2007:

Für jeden so viel Hilfe wie nötig

VON THOMAS RAUSCH, 18.04.07, 18:19h
Rösrath - „Wir wollen ein Kompetenzzentrum für Senioren werden“, sagt Wöllner-Stift-Geschäftsführer Franz Gheno. Durch Umbau und Neubauten will das Seniorenheim bis Ende 2009 die Voraussetzungen für ein neues Konzept schaffen. Dazu gehört ein abgestuftes Angebot von Service, Betreuung und Pflege. Die Bandbreite reicht vom selbstständigen Leben in der eigenen kompletten Wohnung bis zum vollstationären Heimplatz. Wer in einer Mitwohngruppe einzieht, versorgt sich vollständig selbst, kann aber nach Bedarf und Geschmack die Serviceangebote des Hauses nutzen oder sich mit anderen Bewohnern in den Gemeinschaftsräumen zusammentun.
Nur noch Einzelzimmer
Rund 40 Prozent der Senioren im Wöllner-Stift sollen künftig in Hausgemeinschaften leben, für 30 Prozent wird betreutes Wohnen angeboten - das heißt, das Heim vermittelt Bewohnern, die sich selbst versorgen, zusätzliche Dienste.
Derzeit verfügt das Wöllner-Stift über 179 Plätze, nach den Bauarbeiten werden es 206 sein. Die Raumkapazitäten wachsen von 27 000 auf 38 000 Quadratmeter, die neu gebauten Zimmer sind zwischen 16 und 21 Quadratmeter groß und damit im Durchschnitt geräumiger als heute. Bäder nach aktuellen Pflegeanforderungen und bodentiefe Fenster gehören ebenfalls zum Standard. Anders als bisher gibt es nur noch Einzelzimmer, statt langer Flure ist die Raumgestaltung kleinteiliger. Bei aller Veränderung bleibt aber das alte Gebäude von 1898 an der Bahnhofstraße bestehen.
Auch für Rösrather, die nicht im Wöllner-Stift wohnen, macht das Seniorenheim interessante Angebote. An einem Service-Punkt im Foyer, der einer Hotel-Rezeption ähneln soll, kann sich jedermann über Pflege und Dienstleistungen für ältere Bürger informieren. Anstelle eines Speisesaals ist ein Restaurant samt Café geplant, in dem auch Besucher willkommen sind. Auch „junge Alte“ sollen sich künftig im Wöllner-Stift wiederfinden, für ihre Bedürfnisse gibt es zum Beispiel eine Videothek, zusätzlich zur bestehenden Bibliothek. Demenzkranke Bewohner werden ebenfalls mit besonderen Einrichtungen angesprochen, etwa durch zwei „Sinnesgärten“, die durch Wasserspiele und stark duftende Pflanzen die Erinnerung aktivieren. Auch das Wohnen in zwei speziellen Hausgemeinschaften sei für demente Bewohner besonders geeignet, meint Pflegedienstleiterin Sonja Zieboll, sie spricht von „familienähnlichen Strukturen“.







Bergische Landeszeitung, 19. April 2007:
"Sicherer Hafen" mit neuem Gesicht
VON WALTER K. SCHULZ, 18.04.07, 21:21hHOFFNUNGSTHAL. Fit für die Zukunft will sich das Wöllner-Stift, das sich selbst als „sicheren Hafen für Senioren“ bezeichnet, machen: Für elf Millionen Euro erhält das bekannte Stift an der Bahnhofstraße, das 135 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz bietet, ein völlig neues Gesicht.
Es bekommt einen Neubau und wird in insgesamt fünf Bauabschnitten komplett renoviert. Der Altbau, der nicht unter Denkmalschutz steht, bleibt stehen, nur der Balkon verschwindet.
Wenn sich auch die Farbvorschläge der Computerbilder durchsetzen, wird das neue Wöllner-Stift auch unter farblich-künstlerischen Aspekten ein echter „Hingucker“ im Stadtbild. Service-Wohnungen und Appartements
In einem Zeitraum von drei Jahren wird das Alten- und Pflegeheim, wie Geschäftsführer Franz Gheno, Vorsitzender Peter Fieroh und Pflegedienstchefin Sonja Zieboll gestern erläuterten, komplett neu gestaltet.
Gebäude und Infrastruktur werden an die aktuellen und künftigen Anforderungen des Marktes und des Gesetzes angepasst. Danach stehen 51 vollstationäre Ein-Zimmer-Plätze und 83 Plätze in Hausgemeinschaften (davon zwei Einheiten für demenziell erkrankte Menschen) zur Verfügung.
Wichtige Bestandteile der Pläne sind auch ein völlig neuer Restaurant- und Café-Bereich (mit Plätzen im Freien), eine Bibliothek und Videothek sowie ein multifunktionaler Veranstaltungssaal. Bei der Fertigstellung im Jahre 2009 kann die Stift-gGmbH auch 33 Service-Wohnungen („Betreutes Wohnen“) und sechs Appartements in einer Mietwohngruppe anbieten. Auch ein Frisör lässt die Schere klappern.
Den Baulärm wollen die „Wöllner“ während der dreijährigen Bauphase in Grenzen halten, direkte bauliche Eingriffe in Bewohnerbereiche werden strikt vermieden - weil abschnittsweise gebaut wird. Regelmäßige Info-Veranstaltungen sollen Bewohner, Angehörige und Nachbarn auf dem Laufenden halten.
Über 200 Frauen und Männern bietet das Wöllner-Stift nach Fertigstellung Platz. Mit der heutigen Zahl 179 lässt sich das nicht direkt vergleichen, weil man mit dem Angebot neue Bereiche erschließt. Die Nutzfläche steigert Architekt Joachim Moldenhauer von 6350 auf 9284 Quadratmeter.
Peter Fieroh, einst selbst Heimleiter, heute Vorstandsvorsitzender, freut sich auf die Umsetzung „des vierten und größten Bauvorhabens für mich“. Man habe viele Klippen umschiffen müssen, um den Plan umzusetzen: „Unser Haus entsprach mittlerweile nicht mehr den Anforderungen einer modernen Altenpflege.“ Mit den Preisen liege das Stift künftig bei den vergleichbaren Häusern der Region „im guten Mittelfeld“.
Kleinteilige Wohnformen sind nach den Worten von Franz Gheno ein Modell der Zukunft. Idealvorstellung: Einzelzimmer. Die Größen liegen zwischen 16 und 21 Quadratmetern. Auch „barrierefrei“ ist ein Schlagwort.
Für die Demenzerkrankten wird es einen neuen Sinnesgarten geben. Der angebotene Service geht über das „Normale“ hinaus: Man bietet auch Beratungen an, die über den Betrieb des Stifts hinausgehen.
Die Treppe vor dem Haupteingang fällt weg. Gheno schwärmt auch von der Lage des Stifts: „Sie ist ein Glücksfall, wir liegen mitten in der Stadt und nicht draußen ,im Grünen.“
Das Stift geht auf eine Schenkung von Pauline Reusch zurück: 1892 spendete sie dem Ort 50 000 Mark für ein Armen- und Krankenhaus. Hier kamen viele Bürger der Gemeinde Rösrath auf die Welt. Aus diesem Grunde fiele es den „Wöllnern“ heute auch schwer, das Haus abzureißen. Es bleibt stehen - und wird das Herzstück des neuen Konzepts.






Wöllner-Stift - Neue Konzepte für innen und außen
Hier finden Sie den Bericht aus der Zeitschrift "Rösrath erleben", Frühjahr 2007.







100jähriger Geburtstag im Wöllner-Stift

„Ich habe vernünftig gelebt“
VON STEFAN KUNZE, Kölner Stadtanzeiger, 12.11.06, 22:10h

Frau Retzbach
Erst im hohen Alter zog Erna Retzbach ins Bergische, doch ihr gefällt es in der neuen Heimat.

Auf eine hundertjährige Lebensgeschichte blickt Erna Retzbach zurück.
Hoffnungsthal - An Erna Retzbachs Tür im Wöllner-Stift kündeten zwei goldenen Luftballons vom großen Jubiläum. Bürgermeister und Rat überbrachten ihr Glückwünsche zum 100. Geburtstag.
In Heidelberg geboren, wuchs die kleine Erna in der Stadt am Neckar auf. „An der alten Brücke mit Blick auf das Schloss“, erzählt sie. Im Jahr 1933 heiratete sie, 1935 wurde Sohn Ferdinand geboren, der ihr am Festtag nicht von der Seite wich. Nach elf Jahren Ehe fiel ihr Mann im Zweiten Weltkrieg. Die junge Mutter stand plötzlich allein und mittellos da. „Ich wurde dann staatlich geprüfte Fußpflegerin“, sagt sie. „Das, was heute ein Physiotherapeut ist“, ergänzt ihr Sohn. Bis ins hohe Alter lebte sie in ihrer Heimatstadt. Erst mit dem Entschluss, ins Altenstift zu ziehen, kam Retzbach ins Bergische. Ihr Sohn, der in KIeineichen wohnt, wollte die 95-Jährige in seiner Nähe haben. Traurig ist sie nicht: „Es gefällt mir sehr gut hier“, sagt sie. Trotzdem hat sie noch einen Wunsch für die Zukunft. „Einmal möchte ich noch nach Heidelberg“, sagt sie mit verträumtem Blick.
Reisen spielten eine große Rolle in ihrem Leben. Oft besuchte sie auch ihren Sohn bei beruflichen Aufenthalten in Belgien, England, Jamaika und den USA. Wie sie 100 Jahre alt geworden ist, erklärt die Jubilarin so: „Weil ich vernünftig gelebt und nichts übertrieben habe.“


„Wie schön, dass du geboren bist“
VON GEORG GEIST, Bergische Lndeszeitung, 11.11.06, 07:16h
Im Hoffnungsthaler Alten- und Pflegeheim Wöllnerstift wurde gestern auf der zweiten Etage des Wohnbereichs „Haus August“ ein Jubiläumsgeburtstag gefeiert.
Die Kriegerwitwe Erna Retzbach vollendete ihr 100. Lebensjahr. Die Angehörigen der Altersjubilarin sowie das Pflegepersonal richteten ihr am gestrigen Freitag bei Sekt und Pizza-Teilchen eine Geburtstagsparty aus. Auch Bürgermeister Dieter Happ und Kaplan Malvin März waren für die jünger erscheinende Seniorin ins Altersheim gekommen, wo die alte Dame seit Juli 2004 wohnt.
Zusammen mit befreundeten Etagenbewohnern und ihren ehemaligen Kleineichener Nachbarn (seit 1995), dem Heimleiter Franz Gheno und dem Leiter des Sozialdienstes Bernd Bobisch nebst Gitarre sang man zu Ehren des Geburtstagskindes „Zum Geburtstag viel Glück“ und „Wie schön, dass du geboren bist“. Auch der Bürgermeister brachte seine guten Wünsche singend zum Ausdruck.
Frau Retzbach ist gebürtige Heidelbergerin und heiratete 1930 den Installateurmeister Hermann Retzbach, der im Jahre 1944 in Frankreich gefallen ist. Nach dem Krieg habe seine Mutter noch ein Studium zur staatlich geprüften Physiotherapeutin absolviert, um ihn ernähren zu können. Er selbst sei für Ford viele Jahre im Ausland gewesen (Jamaika, England und Belgien), „wohin sie uns oft begleitet hat“, erzählte der Sohn. Da Frau Retzbach bis 1995 allein in Heidelberg gelebt hat, wollte der Bürgermeister von ihr wissen, ob sie heute kein Heimweh an den Neckar verspüre. „Nein, ich kann ja immer mal hinfahren“, gab sie ohne Zögern zur Antwort.








Seniorentag in Rösrath
Das Wöllner-Stift war dabei...

Bilder der Veranstaltung am Samstag, 28.10.2006 in der ev. Kirche in Rösrath finden Sie in der Bildergalarie.

Weitere Bilder finden Sie in der Fotoline von Rhein-Berg-Online. Bitte hier klicken... Berufsbild Altenpflege - Information an der IGP
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