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Modernisieren & Bauen - Zukunft gestalten

Das Alten- und Pflegeheim Wöllner-Stift in Hoffnungsthal, gegen Ende des 19. Jahrhunderts zunächst als Krankenhaus eingerichtet, ist im Laufe seiner nunmehr über 100-jährigen Geschichte zu einem festen und unverzichtbaren Bestandteil der Altenhilfe innerhalb der Stadt Rösrath geworden. Infolge seiner zentralen Lage, seiner Größe und seiner langen Tradition ist das Wöllner-Stift der mit Abstand wichtigste Anbieter im Bereich stationärer Altenhilfe in Rösrath, einer wachsenden Stadt mit rd. 29.000 Einwohnern (Stand: 31.12.2004), wobei sein Einzugsgebiet auch benachbarte Kommunen umfasst.

In seiner wechselvollen Geschichte musste sich das Wöllner-Stift immer wieder den Gegebenheiten der Zeit anpassen, ohne jedoch den Gründerauftrag aus den Augen zu verlieren. Nur durch ein ausbalanciertes Nebeneinander von Flexibilität und Tradition konnte es gelingen, den sich wandelnden Anforderungen gerecht zu werden.
Vor dieser Herausforderung steht das Wöllner-Stift aktuell auch heute. Die Nachfrage an stationärer Betreuung hat sich insbesondere in den letzten Jahren stark gewandelt. Die klassisch-stationäre Pflege tritt zunehmend in den Hintergrund, und Wohnkonzepte mit unterschiedlichster Ausrichtung werden das Zukunftsbild in der Altenhilfe bestimmen. So sieht das Wöllner-Stift seine Aufgabe darin, für die Bürger der Stadt Rösrath ein auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Wohn- und Betreuungsangebot im Alter vorzuhalten und die vorhandenen Strukturen entsprechend anzupassen. Das rein vollstationäre Angebot wird zu Gunsten anderer, kleinteiliger, Wohnformen deutlich reduziert. Zusätzlich wird –erstmalig in Rösrath- Betreutes Wohnen in der von KDA und Ministerium geforderten Weise angeboten. Die neue Struktur wird vollständig im völlig überarbeiteten Baukonzept abgebildet, das im übrigen recht grundrissflexibel ist, um auch neuen künftigen Anforderungen gerecht zu werden.
Das ehemalige Belegkrankenhaus und jetziger Wohnbereich „Haus Pauline“ wird aufgrund seiner Lage und der nicht mehr zeitgemäßen baulichen Struktur zu einem Verwaltungsgebäude mit Besprechungs- und Nebenräumen umgestaltet. Dies führt zu einer klaren Trennung von Wohn-, Funktions- und Verwaltungsbereichen.

Haus Pauline Obergeschoß
Verwaltungsräume Obergeschoß Haus Pauline,
Fertigstellung geplant: Mai 2007


Zugleich entsteht im Erdgeschoß ein größerer Mehrzweckraum für unterschiedlichste Veranstaltungen. Durch Absenkungen der vorhandenen Kellerdecke entsteht dann eine geschoßgleiche Anbindung.

Haus Pauline Erdgeschoß
Mehrzweckraum Erdgeschoß Haus Pauline,
Fertigstellung geplant: Mai 2007


Der „Neubauteil“ von „Haus Pauline“ wird durch ein zeitgemäßes Gebäude mit 3 Wohnbereichen à 17 Plätzen ersetzt. Dort wird vollstationäre Altenpflege nach dem Bezugspflegemodell stattfinden.

Stationärer Wohnbereich 1. OG Haus Pauline neu
Stationärer Wohnbereiche 1. OG Haus Pauline,
Fertigstellung geplant: Herbst 2008


Durch die geplante bauliche Anpassung und Erweiterung des Wohnbereichs „Haus Christian“ an den Wohnbereich „Haus Friedrich“ entstehen vier zusammenhängende, überschaubare Etagenwohnbereiche mit je zwei etwa gleichstarken Wohngruppen (10 bzw. 11 Bewohnerplätze). Diese Bauweise eröffnet die Möglichkeit, die Betreuung der Bewohner auf Basis eines Pflegekonzeptes in Hausgemeinschaften zu organisieren.

Hausgemeinschaft Erdgeschoß Haus Friedrich
Hausgemeinschaft Erdgeschoß Haus Friedrich,
Fertigstellung geplant: Sommer 2009


Der Bereich von „Haus August“ wird künftig nicht mehr für den vollstationären Bereich genutzt, sondern nach Umbau für Betreutes Wohnen zur Verfügung gestellt. Im Erdgeschoß wird zusätzlich eine Alten-Wohngemeinschaft für sechs Personen mit großzügigen Gemeinschaftsbereichen eingerichtet.

Betreutes Wohnen Erdgeschoß Haus August
Betreutes Wohnen Erdgeschoß Haus August,
Fertigstellung geplant: Herbst 2010


Der neugeschaffene Eingangsbereich soll den BewohnerInnen sowie den Bürgern der Stadt Rösrath auch als Kommunikationszone dienen. Hier soll ein Restaurant, das gleichermaßen BewohnerInnen und Besuchern zur Verfügung steht, eingerichtet werden. Zusätzlich wird ein Café mit Terrassenplätzen entstehen. Dieses Angebot soll helfen, Berührungsängste abzubauen und die Einbindung des Wöllner-Stift in die städtischen Strukturen weiter zu vertiefen. Abgerundet wird es durch Einrichtung einer Bücherei und einer Videothek. Flexible Wände ermöglichen, auch in Verbindung mit dem o.g. Mehrzweckraum, die Durchführung von Großveranstaltungen verschiedenster Art.

Erdgeschoß Haus Pauline neu
Speisesaal/Café/Empfang Erdgeschoß Haus Pauline, Fertigstellung geplant: Herbst 2008

Mit der Abkehr vom klassischen, rein stationären Angebot einer Großeinrichtung und der Öffnung zu einem differenzierten Wohn- und Pflegekonzept erfährt das Wöllner-Stift die Wandlung zu einer modernen, zukunftssicheren Einrichtung der Altenhilfe.

Fotomontage Ansicht Bahnhofstraße (Ersteller: AIP-wohnen)
Fotomontage Ansicht Bahnhofstraße (Ersteller: AIP-wohnen, Moers)

Fotomontage Ansicht Rotdornallee / Ecke Bahnhofstraße (Ersteller: AIP-wohnen)
Fotomontage Ansicht Rotdornallee / Ecke Bahnhofstraße (Ersteller: AIP-wohnen, Moers)
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